Actinidia arguta "Issai" - Mini-Kiwi - Strahlengriffel selbstfruchtbar
Qualität: C2 - 60-80cm / gestäbt - im Herbst umgeschult
Heimat: Asien bis in Himalaja und Sibirien (Zuchtsorte Japan)
Aussehen: schwach-mittelstark wachsende linkswindende Liane, 4-6m hoch
Verwendung: Kleingarten, Fassadenbegrünung, Pergola, Wildobst, Vogelnährgehölz, Bienenweide, Kübel
Standort: sonnig, winterhart bis ca. -23°C, geschützte Lagen jedoch empfehlenswert da Neuaustrieb spätfrostgefährdet
Boden: durchlässig, humushaltig, sandig-lehmig, mäßig feucht, leicht sauer (um ph-5)
Wurzeltyp: Flachwurzler
Blätter: grün, Austrieb je nach Standort/Witterung ab ca. Mitte April
Blüte: Juni, weiß, bis 2cm, duftend
Früchte: Ende September-Oktober, grün, oval, glattschalig, 2,5-4cm, sehr süß, reich an Vitamin-C
Verwertung: roh, Kompott, Kuchen, Gebäck, Marmelade, Saft, Wein u.v.a.
Empf. Befruchter: selbstfruchtbar *
Winterhärtezone: 6a
Hinweise: Es ist stets eine Rankhilfe erforderlich. Der Haupttrieb kann entweder gerade (mittels Kreppband befestigt) oder aber linkswindend an der Rankhilfe senkrecht gezogen werden. In der gewünschten Höhe (ca.2m) erfolgt dann die waarerechte Führung der neuen Triebe. Erziehung und Schnitt erfolgt ähnlich wie bei Weinreben. Die Pflanzen sollten einzeln gesetzt werden, um ein Abwürgen der Haupttriebe untereinander zu vermeiden. Männliche Pflanzen können zudem einen stärkeren Wuchscharakter haben als weibliche. Da die Pflanzen zweihäusig sind, ist für den Fruchtansatz mindestens eine männl. und eine weibl. Pflanze zu setzen. Die Pflanzscheibe sollte bei Actinidias mit Laub oder Rindenmulch ganzjährig bedeckt bleiben. So wird ein Austrocknen insbesondere der oberen Bodenschichten weitestgehend vermieden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der jeweiligen Rankhilfe und der gewünschten Führung der Triebe, sollte aber nicht geringer als 1m sein.
"Issai" gilt als die am schnellsten fruchtende Mini-Kiwi-Sorte. Da alle angebotenen Pflanzen bereits ca. 3-jährig sind, gibt es erste Erträge teilweise schon im Jahr der Pflanzung, spätestens aber im Folgejahr.
* Durch Zusetzen einer mnl. Pflanze (z.B. "Milano") kann sich der Fruchtertrag, insbesondere auch die Fruchtgröße, noch erhöhen.